Gartengeräte mieten: Vertikutierer, Häcksler und Fräse für ein Wochenende

Der Rasen ist vermoost, die Hecke geschnitten und der Haufen Grünzeug wächst. Für beides gibt es Geräte, die die Arbeit in zwei Stunden erledigen – und danach ein Jahr lang nichts tun. Gartengeräte sind deshalb die vielleicht naheliegendste Mietkategorie überhaupt.
Die Rechnung: zweimal im Jahr, dauerhaft im Weg
Ein Vertikutierer kostet neu 150 bis 400 Euro und läuft bei den meisten Gärten im Jahr vielleicht drei Stunden. Ein Häcksler liegt zwischen 300 und 800 Euro, eine Gartenfräse noch darüber. Zusammengerechnet stehen schnell über 1.000 Euro in der Garage, die im Jahr ein Wochenende arbeiten.
Gemietet zahlst du pro Gerät und Tag 15 bis 35 Euro. Selbst wer alle drei Geräte einmal jährlich braucht, kommt auf unter 100 Euro im Jahr – ohne Wartung, ohne Lagerplatz, ohne die Frage, ob der Motor nach dem Winter anspringt.
Welche Geräte sich besonders lohnen
- Vertikutierer – ein bis zwei Einsätze im Jahr, dann ein Jahr Pause.
- Häcksler für Baum- und Heckenschnitt.
- Gartenfräse zum Umgraben vor der Neuanlage.
- Rasenwalze nach dem Neusäen.
- Hochdruckreiniger für Terrasse und Gehweg.
- Kettensäge oder Astschere für den Baumschnitt.
- Häcksel- oder Laubsauger im Herbst.
Der Zeitpunkt ist alles
Gartengeräte sind extrem saisonal. Im April und Mai wollen alle gleichzeitig vertikutieren, im Oktober alle häckseln. Wer in diesen Wochen spontan sucht, findet oft nichts mehr – und wer eine Woche vorher fragt, hat freie Auswahl.
Praktischer Nebeneffekt: Weil die Nachfrage so stark schwankt, sind viele private Anbieter außerhalb der Hauptzeit deutlich flexibler beim Preis. Ein Vertikutierer im Juni kostet oft weniger als derselbe im April.
Vor dem Loslegen: drei Minuten, die viel sparen
- Lass dir Start, Höhenverstellung und Abschaltung zeigen – auch wenn es selbsterklärend wirkt.
- Frag nach dem Kraftstoff: Benziner brauchen oft ein bestimmtes Gemisch.
- Kläre, ob Verlängerungskabel oder Auffangsack dabei sind.
- Prüfe, ob das Gerät in dein Auto passt – ein Häcksler tut das oft nicht.
- Mach zwei Fotos vom Zustand, bevor du losfährst.
So mietest du bei Tavaa
Du suchst in der App nach Geräten in deiner Nähe, wählst den Zeitraum und buchst. Zahlung und Kaution laufen abgesichert über die App, bei der Übergabe macht ihr ein paar Fotos. Danach gehört das Gerät für den Zeitraum dir.
Und wenn bei dir ein Vertikutierer steht, der elf Monate im Jahr nichts tut: Stell ihn ein. Gartengeräte werden saisonal stark nachgefragt, und ein Gerät, das regelmäßig läuft, bleibt oft länger funktionsfähig als eines, das jahrelang in der Ecke steht.
Häufige Fragen
- Was kostet es, einen Vertikutierer zu mieten?
- Von privat meist 15 bis 30 Euro pro Tag. Gewerbliche Verleiher liegen eher bei 30 bis 50 Euro. Ein eigenes Gerät kostet 150 bis 400 Euro – bei zwei Einsätzen im Jahr braucht es viele Jahre, bis sich das rechnet.
- Wann sollte man vertikutieren?
- Am besten im Frühjahr zwischen April und Mai, wenn der Rasen wieder wächst, und optional ein zweites Mal im September. Der Rasen sollte vorher gemäht und trocken sein. Bei Frost oder in praller Hitze lässt du es besser.
- Lohnt sich ein Häcksler zum Mieten?
- Gerade der. Ein Häcksler wird meist nach dem Baum- oder Heckenschnitt gebraucht, also ein- bis zweimal im Jahr für ein paar Stunden. Gekauft kostet ein brauchbares Gerät 300 bis 800 Euro und nimmt dauerhaft Platz weg – ein klassischer Fall fürs Mieten.
- Wer haftet, wenn ein gemietetes Gerät kaputtgeht?
- Für normale Abnutzung der Besitzer, für echte Schäden der Mieter – dafür ist die Kaution da. Lass dir das Gerät bei der Übergabe kurz erklären: Die meisten Schäden entstehen durch Fehlbedienung, nicht durch Verschleiß.
Bereit zum Loslegen?
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